Ferienspaß auf der Route Industriekultur
Endlich – die großen Ferien haben begonnen! Sommer, Sonne und ganz viel freie Zeit. Die Route Industriekultur macht die Sommerferien zum ereignisreichen Urlaub vor der Haustür.

27 Ankerpunkte, 17 Aussichtspunkte, 13 Siedlungen und eine ganze Reihe von Themenrouten – das ist die Route Industriekultur. 150 Jahre Industriegeschichte, markante Architektur, Ruhrgebiets-DNA auf insgesamt 400 Kilometern Länge: perfekt für eine Entdeckungsreise ohne lange Anfahrt. Während der anstehenden Sommerferien ist hier noch einiges mehr los: Viele Standorte haben für die Ferien besondere Programme für Groß und Klein im Angebot. Die Homepage der Route bietet da eine aktuelle Übersicht: vom Werksschwimmbad auf Zollverein, über das Sommerkino im Landschaftspark Duisburg-Nord oder an der Henrichshütte Hattingen bis zu Familienfesten und Ferienprogramm an.

Digital unterwegs: Die Perspektivwechsel-App
Wer lieber auf eigene Faust loszieht, aber doch einen versierten Guide an seiner oder ihrer möchte, dem sei die App der Route ans Herz gelegt: Mit der Perspektivwechsel-App wird das Smartphone zum Tor in die Vergangenheit. An ausgewählten Standorten erzählen historische Personen aus ihrem ereignis- und arbeitsreichen Leben. So können Nutzerinnen und Nutzer zum Beispiel einem Kohlentreiber, einem Bergbaubeamten oder einer Hausfrau aus früheren Zeiten über die Schulter schauen. Der virtuelle Tourguide Werner Kamininski führt durch die Erlebnisräume quer durch die Ruhrgebietsgeschichte und versorgt alle mit Hintergrundinformationen.
Die App „Perspektivwechsel“ steht kostenfrei bei Google Play und im App Store zum Download bereit.

Der Entdeckerpass: Das Standardwerk zur Route der Industriekultur
Für Fans des Analogen empfiehlt sich der Entdeckerpass. Der Klassiker unter den Angeboten bietet einen Überblick über alle 27 Ankerpunkte, 17 Panoramen der Industrielandschaft und 13 bedeutende Siedlungen. Ergänzend gibt Hintergrundinformationen, Routenvorschläge und Tipps für lohnende Ziele in der Umgebung – ganz gleich, ob man mit Rad, Auto, Bus oder zu Fuß unterwegs ist.
Der Pass ist nicht nur Orientierungshilfe, sondern auch Sammelheft: An vielen Stationen können Besucherinnen und Besucher Stempel bekommen. Wer mindestens acht Ortsstempel hat, erhält in den Besucherzentren auf der Zeche Zollverein in Essen oder an der Halde Hoheward in Herten eine reflektierende Route Industriekultur Hip-Bag – solange der Vorrat reicht.
Wer dann doch nicht ohne seine Smartphone entdecken möchte, kann auch auf die digitale Variante des Entdeckerpasses zurückgreifen.