Festivals im Ruhrgebiet
Kultur am Stück - das Ruhrgebiet punktet mit hochkarätigen, spannenden, internationalen, traditionsreichen, experimentellen, bekannten und unbekannten Festivals. Die Höhepunkte der nächsten Monate finden Sie hier:
Kultur am Stück - das Ruhrgebiet punktet mit hochkarätigen, spannenden, internationalen, traditionsreichen, experimentellen, bekannten und unbekannten Festivals. Die Höhepunkte der nächsten Monate finden Sie hier:
Feiern, tanzen, sichtbar werden: 5 Jahre „Dortmund Goes Black“
Unter dem Motto „You, yourself, are the sun“ lädt das Festival zu Schwarzer Kunst, Empowerment und kollektiver Bewegung ein
Zum 5-jährigen Jubiläum lädt „Dortmund Goes Black“ vom 13. bis 15. Februar 2026 ins Schauspiel Dortmund ein. Drei Tage lang vereint das Festival Schwarze Kunst, Performances sowie politische und persönliche Geschichten. Der Leitgedanke „You, yourself, are the sun“, inspiriert vom senegalesischen Filmemacher Ousmane Sembène, rückt Selbstermächtigung, Sichtbarkeit und das Erzählen eigener Perspektiven in den Fokus.
Performances als Herzstück des Festivals
Mit „TRAPLORD“ bringt der Londoner Choreograf Ivan Michael Blackstock eine preisgekrönte Multimedia-Tanzperformance nach Dortmund. In einer rohen Ästhetik zwischen Drill, Grime, Krump und Spoken Word verhandelt das Stück Wut, Schmerz und Resilienz und setzt sich mit Projektionen auf Schwarze Körper und Männlichkeit auseinander. Ivan Michael Blackstock arbeitete u. a. mit Kylie Minogue und Neneh Cherry und choreografierte für Beyoncé das Grammy-prämierte Musikvideo „Brown Skin Girl“.
„Beautysalon“ von Kapi Kapinga Grab verwandelt einen Schönheitssalon in Bühne, Schutzraum und politische Plattform. Vier Performer*innen machen Schwarze Schönheit jenseits des Mainstreams sichtbar und erzählen persönliche und kollektive Geschichten über Identität, Widerstand und Selbstbestimmung.
Festivalauftakt, Ausstellung, Musik und Workshops
Bereits am 11. Februar startet das Warm-up „Deeptalk trifft Kaffeeklatsch“ im Haus der Vielfalt im Rahmen der Demokratie Werkstatt. Die Ausstellung „Myth – Self – Collective“ von Jowa Toya, Kaoutar Aboueloula und Louise Brisante Mbakop Ngontchio eröffnet am 13. Februar im Schauspiel Dortmund und ist während der gesamten Festivaltage zu sehen. Ergänzt wird das Programm durch Konzerte mit Abenasua und DENIM, Workshops, DJ Freegah sowie einen Brunch am Sonntag. Das vollständige Programm sowie alle Informationen zu Spielorten und Veranstaltungen finden Sie online unter www.theaterdo.de.
Tickets und Informationen
Tickets sind im Kundencenter am Platz der Alten Synagoge, telefonisch unter 0231/50-27222 oder online unter www.theaterdo.de erhältlich. Workshops können per Mail an schauspiel@theaterdo.de reserviert werden.