Kir lotet das Klanglabor Ruhrgebiet aus

Es muss – und soll – nicht immer Mainstream sein. Wer in der Metropole Ruhr genau hinhört, findet eine Szene voller experimenteller Klänge. Akustische Entgrenzung, elektronische Klangexperimente und Improvisationen geben hier den Ton an.

Experimentelle Klänge

Zahleiche Festivals präsentieren Musik fernab vom Mainstream, Solo-Künstler und Kollektive zelebrieren Klangerlebnisse und auch etablierte Akteure wie das Klavier-Festival Ruhr oder die Ruhrtriennale öffnen sich neuen Strömungen. Die lebendige Szene, die das Ruhrgebiet mit experimentellen Klängen versorgt, steht im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe der kulturinfo.ruhr (kir) des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Redakteur Thomas Machoczek hat dem Phänomen sein Ohr geliehen und mit Akteurinnen und Akteuren gesprochen.  Zu Wort kommt dabei zum Beispiel Thomas Neuhaus, Leiter des Instituts für Computermusik und elektronische Medien an der Folkwang Hochschule. Mit der Reihe "Parksounds" spürt sein Institut jährlich den Trends und Strömungen nach und verknüpft sie mit massenkompatiblen, poppigeren Sounds. So gelingt es, ein größeres, neugieriges Publikum anzusprechen.

Grenzen ausloten, Brücken schlagen, neue Klangräume erschließen und Kooperationen schaffen – darum geht es musikalisch wie organisatorisch im experimentellen Klanglabor Ruhrgebiet. Viele kleine Szenen seien hier aktiv, meinen Tim Pauli und Roberto Beseler Maxwell, die gemeinsam die Reihe "Stromspießer" organisieren. Es geht also mehr um Vernetzung unterschiedlicher Ansätze als um eine neue, große Szene. Wer mehr dazu lesen will, findet den Beitrag im aktuellen Heft kulturinfo.ruhr.

Daneben stellt das Heft in Kurzporträts drei Musikerinnen/Musiker vor: Lukas Hermann, Este Kirchhoff und Wolfgang van Ackeren. Und auf Seite zwei der kir-Ausgabe gewährt Hanna Fink, Vorsitzende der Gesellschaft für Neue Musik Ruhr, einen Ausblick auf ihre persönlichen Highlights der kommenden Monate.

Das steht noch im Heft

Dazu bietet kir wie gewohnt einen Überblick über die Kulturtermine zwischen Anfang Juli und Ende September. Ausstellungen, Theaterpremieren, Konzerte und Festivals füllen den Kalender. Auf einer Sonderseite zeigt das Heft, wo sich in diesem Sommer Kultur unter freiem Himmel genießen lässt. Mehr Termine und weiteres zum Thema Experimentelle Musik im Ruhrgebiet liefert natürlich weiterhin dass Online-Portal. Erhältlich ist die jetzt erschienene Printausgabe kulturinfo.ruhr kostenfrei gleich hier. Gedruckte Exemplare liegen an zahlreichen öffentlichen Orten in der Metropole Ruhr aus, z. B. in Tourist-Informationen, Besucherzentren und Kultureinrichtungen.