TheaterAalto-Theater
Nach Entwürfen des finnischen Architekten Alvar Aalto gebaut, zählt das Theater zu den Werken der so genannten "Humanen Architektur", die sich an Formen und Linienführungen der Natur orientiert. Der großzügige, luftige Zuschauerraum ist dem antiken Amphitheater nachempfunden und ist auf eine optimale Akustik ausgerichtet. Im Grün des Essener Stadtgartens stellt der Granitbau einen leuchtend hellen Blickfang da.
Mit leichter Hand: exzellentes Musiktheater, bemerkenswerter Tanz
Das ausgezeichnete Programm von Oper, Operette und Ballett weist genau die Vielfalt und Qualität auf, die ein Haus besitzen muss, um immer wieder von sich Reden zu machen und sein Publikum zu begeistern. Großen Verdienst daran hat Stefan Soltesz, der seit der Saison 1997/98 als Generalmusikdirektor und Opernintendant für Oper und Philharmoniker gleichermaßen zuständig ist. Das hohe musikalische Niveau ist nicht zuletzt auch den Essener Philharmonikern, die sich bereits vor über 100 Jahren gründeten, zuzuschreiben. Sie entwickelten sich neben ihrer Konzert-Tätigkeit zu einem echten Opernorchester und haben ihre Heimat kürzlich in der nahen Philharmonie gefunden.
Im Opern-Repertoire setzte GMD Soltesz neue Akzente - besonders mit der vermeintlich "leichten" italienischen Oper, die er gleich zur Chefsache machte. Berühmte Regisseure, etwa Dietrich Hilsdorf, Johannes Schaaf oder Peter Konwitschny inszenieren immer häufiger im Aalto-Theater. Ein wichtiger und eigenständiger Bereich bildet auch der Tanz: Eine Synthese aus klassischem Tanz und zeitgenössischer Darstellung. Alljährlich wird im Aalto-Theater der Deutsche Tanzpreis verliehen.
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