Parks und GärtenSchlosspark Weitmar
Im 11. Jahrhundert erbaut, war Haus Weitmar zuerst ein Lehnsgut. Zusammen mit dem Weitmarer Holz gehörte es zur Abtei Werden und wurde als Lehnsbesitz an Adelsfamilien vergeben. Zunächst ließen die den Hof von einem Bauern, dem Schulten von Weitmar, bewirtschaften. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstand so der erste Rittersitz Haus Weitmar. Wenig später errichtete der Amtmann Johann von Hasenkamp ein Herrenhaus, ein zweistöckiges Wohnhaus aus Ruhrsandstein welches er mit einer Gräfte umziehen lies. Die Gräfte ist mittlerweile versunken und von dem Haus ist nur noch eine Ruine übrig geblieben. Heute ist Haus Weitmar im Eigentum der dort ansässigen Familie von Berswordt-Wallrabe.
Im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr2010 entstand der sogenannte KUBUS, der sich in der Ruine des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Haus Weitmar befindet. Hier finden regelmäßig Kunstausstellungen statt.
Katholische Filialkirche und evangelisches Gotteshaus
Neben der Schlossruine sind heute die Reste der Sylvesterkapelle zu sehen. Das Gebäude, das vermutlich ebenfalls im 11. Jahrhundert erbaut wurde, erlebte eine sehr wechselhafte Geschichte. 1464 wurde die Kapelle zu einer katholischen Filialkirche der Stammpfarre Bochum ausgebaut. Später dann, im Zuge der Reformation kam sie in den Besitz der lutherischen Gemeinde. Die jedoch wegen des baulichen Verfalls der Kirche, Mitte des 19. Jahrhunderts an anderer Stelle die heutige Matthäuskirche baute. Der Kirchenbesitz mit der Kirchenruine wurde im Jahre 1890 an die Famlie von Berswordt verkauft und gehört noch heute zu ihr.
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keine
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