Historische Halle mit einem 5t-Kran und Trennvorhang zur indiv. Hallenteilung. Direktverbindung über zwei Freitreppen zur Gastronomie. Direkte Verbindung zum Industriemuseum und Nutzung der Angebote mögich.
MuseenLWL-Museum Henrichshütte
Auf, über und durch Erz- und Kohlebunker hindurch leitet der Rundgang "Weg des Eisens" vorbei an Maschinenhaus und Winderhitzern hinauf auf den Hochofen. Hinunter geht es in die Gießhalle, wo Schlacke und das 1.400 Grad heiße Eisen abgestochen wurden. Fotos, Texte, Filme und Tonbandaufnahmen von Menschen, die über die Arbeit "ihrer" Hütte berichten, vervollständigen die Ausstellung. Spannendes Live-Erlebnis: Am Standort Henrichshütte zeigt die einzige Schaugießerei des Ruhrgebiets, wie vormals Koks, Eisen und Stahl produziert wurden.
Exoten treffen auf den "grünen Weg"
Die Natur erobert sich das Industrieterrain zurück: Seit der Werksschließung folgten Flora und Fauna wieder eigenen Regeln. Auf dem "grünen Weg" sind ungewöhnliche Begegnungen die Regel: wilder Majoran, stinkender Storchschnabel, Götterbaum, Turmfalken und Schmetterlinge sind auf der Industriebrache zu Hause, darüber hinaus kamen zahlreiche Exoten als blinde Passagiere mit den Rohstoffen aus aller Welt nach Hattingen.
Schiffsschrauben aus Hattingen
Bliebe noch die Frage nach dem Namen: 1854 kam ein Adliger aus dem Harz zur Firmengründung an der Ruhr. Aus der Hütte von Graf Henrich zu Stolberg-Wernigerode wurde die Henrichshütte. "Der Weg des Stahls" beschreibt diesen Werdegang. Die Henrichshütte lieferte ein breites Spektrum von Produkten aus Eisen und Stahl: von der Schiffsschraube bis zum Autoblech. Die neue Nutzung bietet Raum für Arbeit und Freizeit: Der neue HenrichsPark ist gefragt bei mittelständische Unternehmen und Freizeitanbietern.
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