Ruhrgebiet (idr). Das Weltmusik-Festival Odyssee endet in dieser Woche mit Auftritten des Quintetts Ketekalles. Die fünf Musikerinnen aus Spanien, Chile, Venezuela und Argentinien stehen für einen Rock- und Punksound, der mit katalanischer Rumba, Flamenco und Soul verschmilzt. Ketekalles knüpft an die frühe Mestizo-Bewegung in Spanien an. Die Termine: 23. Juli, Konzertmuschel im Volkspark Hagen; 24. Juli, Stadtgarten am Ruhrfestspielhaus Recklinghausen; 25. Juli, Open-Air-Bühne am Ringlokschuppen in Mülheim, und 26. Juli, Freilichtbühne Wattenscheid in Bochum. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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Die FilmSchauPlätze NRW 2025 kommen am 26. Juli in den Hafen Xanten. Wie in den Vorjahren zeigt die Open-Air-Kinoreihe der Film- und Medienstiftung NRW ausgewählte Filme, die eine besondere Beziehung zum jeweiligen Ort haben, und dazu jeweils einen Kurzfilm aus Nordrhein-Westfalen als Vorfilm. In Xanten ist der Kultfilm "Dirty Dancing" mit Patrick Swayze und Jennifer Grey zu sehen, davor läuft "Shawano". Zur Einstimmung gibt's Tanzvorführungen und -kurse. Der Eintritt ist frei.
Das Hopfenfest Bochum feiert vom 24. bis 26. Juli das Bier. Drei Tage lang können vor dem Deutschen Bergbau-Museum mehr als 250 verschiedene Biere von rund 80 Brauereien probiert werden. Auch Gerstensäfte aus Belgien, Franken, Polen, der Ukraine und weiteren Ländern stehen zur Verkostung bereit. Die Palette reicht von Pils und Export über India Pale Ale bis zum Fruchtbier. Erstmals wird der Bochumer BierAward verliehen – ein Publikumspreis für das beliebteste Bier.
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Die Grand Snail Tour von Urbane Künste Ruhr macht am 24. Juli, 16 bis 21 Uhr, Station im Natur-Solebad in Werne (Kreis Unna). Besuchende können es sich auf Picknickdecken und Liegestühlen bequem machen und der Lesung "Im Meer waren wir nie" mit Meral Kureyshi folgen. Die Autorin verhandelt unterschiedliche Formen der Zusammengehörigkeit, beleuchtet das Leben von Frauen über mehrere Generationen und entfaltet ein Panoptikum der Familie in der heutigen Zeit. Anschließend spricht der Kulturhistoriker Dr. Matthias Oloew über "Schwimmbäder als Architekturen der Demokratie". Die Grand Snail Tour ist ein mobiles Aktions- und Ausstellungsprojekt, das im Verlauf von drei Jahren durch alle 53 Städte und Gemeinden des Ruhrgebiets reist.
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Noch bis zum 26. Juli ist die Wanderausstellung "Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach" im Grugapark Essen zu sehen. Mit großformatigen skulpturalen Präsentationen würdigt die Schau den Beitrag jüdischer Sportler zur Entwicklung des modernen Sports in Deutschland und erinnert zugleich an ihre Verfolgung und Ermordung im Nationalsozialismus. Sie wird im Rahmen der FISU World University Games 2025 gezeigt.
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