Dortmund (idr). Für die Internationale Gartenausstellung (IGA) im Zukunftsgarten Dortmund arbeiten die Durchführungsgesellschaft der IGA 2027 Ruhrgebiet und die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur (SIG) künftig eng zusammen. Die Kooperation wurde heute (6. November) auf der Kokerei Hansa, die mit ihren denkmalgeschützten Gebäuden erstmals ein Stück Industriekultur in eine Gartenschau bringt, vertraglich besiegelt.
Der Standort in Dortmund hält Räumlichkeiten wie das Salzlager bereit, die es möglich machen, große Events wettersicher und in beeindruckender Kulisse durchzuführen. Das Werkstattgebäude der Kokerei bietet außerdem Raum für spektakuläre Hallenschauen: In einer gärtnerischen Inszenierung soll hier der Weg vom industriellen Erbe in die urbane Zukunft gezeigt werden. Zusammen mit dem Kokereipark – mit der Wolkenskulptur, der Brücke auf den Deusenberg oder dem Bewegungsgarten – entstehen am Standort Dortmund für die Besuchenden gleich mehrere Highlights der IGA. Schwerpunkte der Gärtnerischen Ausstellung auf dem Kokereigelände werden Staudenpflanzungen und Schattenbeete, Themen wie Hochbeet und Balkon, Wasserpflanzen, Dahlien und die Inszenierung der schwarzen und weißen Straße sein. Bis zur IGA soll das Gelände insgesamt für Besucherinnen und Besucher attraktiver gemacht werden: durch weitere Umnutzungen in den Gebäuden und die Anlage zusätzlicher Erlebnispfade, wie etwa den "Industriewaldweg", der bisher unzugängliche Bereiche für Gäste erschließen wird.
Dritter Partner des Zukunftsgartens ist die Stadt Dortmund, die mit der Neuanlage des Kokereiparks auf den ehemaligen, derzeit brachliegenden Betriebsflächen der Kokerei Hansa ein neues Naherholungsgebiet im Norden schafft. Der Haupteingang der Kokerei Hansa wird bis zum Start der IGA nach Süden an die Lindberghstraße verlegt. Die neue Brücke "Haldensprung" verbindet künftig die Stadtteile Huckarde und Deusen für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende.
Unter dem Motto: "Wie wollen wir morgen leben?" präsentiert die IGA 2027 Ruhrgebiet auf internationaler Bühne und in drei Ausstellungsebenen innovative Lösungsideen für Zukunftsfragen der Grünen Infrastruktur und der Stadtentwicklung in Metropolregionen.
Weitere Informationen unter https://www.iga2027.ruhr/
Pressekontakt: IGA 2027 Ruhrgebiet, Christoph Wüllner, Telefon: 0151/27747535, E-Mail: c.wuellner@iga2027.ruhr