idr-Tipps

Ruhrgebiet (idr). Anlässlich des Welt-AIDS-Tags präsentiert das Theater Oberhausen am Donnerstag, 27. November, 19 Uhr, eine Szenische Lesung des autobiografischen Romans "Le Fil" von Christophe Bourdin. Der Roman erschien 1994 - drei Jahre später starb der Autor an AIDS in Paris. In sehr berührender und poetischer Sprache zeichnet "Le Fil" Bourdins zermürbenden Weg mit der Krankheit nach, von der Ansteckung bis hin zu seinen letzten Tagen im Krankenhaus. Der Roman wurde in Frankreich zu einer literarischen Sensation, ist aber nie in deutscher Sprache erschienen. Gerahmt wird das Programm jeweils von thematischen Gesprächsrunden unter anderem mit Oberhausener Gesundheitsberaterinnen oder dem Regisseur der Lesung, Thanos Papadogiannis.

theater-oberhausen.de

 

Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Beeinträchtigung laden am Samstag, 29. November, zum "KulturTandem" auf Zollverein in Essen ein. Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Düsseldorf veranstaltet in Kooperation mit dem Aalto Ballett und dem Inklusionsbeirat Essen ab 17 Uhr das inklusive Festival in Halle 12 des Weltkulturerbes. Präsentiert wird ein buntes Programm mit Musik, Tanz und Comedy. Der Eintritt ist frei.

https://www.zollverein.de/kalender/kulturtandem-2025

 

Zum Cosplay-Tag lädt das LWL-Museum für Archäologie und Kultur am Samstag, 29. November, nach Herne. Ab 11 Uhr sind sind Fans des japanischen Kostümspiels und alle Interessierten eingeladen, die neue Sonder- und Dauerausstellung im Museum in speziellen Führungen zu entdecken. Bei kostenfreiem Eintritt erwartet Besuchende ein Programm aus fantasievollen Foto-Spots zum Thema "Mahlzeit!", Live-Musik und Show-Schmieden. Cosplayer Chris Dos Santos ist als Wikinger ebenso mit von der Partie wie die Dortmunder Rockband "Different Inside". Der Eintritt ist frei.

https://www.lwl-landesmuseum-herne.de/de/cosplay-tag/

 

In der DASA Arbeitswelt in Dortmund ist die neue Fotoausstellung "Aiming High" des Fotografen Frank Schinski gestartet. Darin dokumentiert er unterschiedliche Bewerbungsprozesse in Europa - sensible Beobachtungen zwischen den Erwartungen der Beteiligten, einer scheinbaren Choreografie im Ablauf und unausgesprochenen Ritualen der Arbeitswelt. Er zeigt Menschen in Warteschlangen vor Fahrstühlen, zurechtgemachte "Konkurrentinnen" im Wartebereich oder uniformierte Bewerber in standardisierten Räumen. Zu sehen sind rund 170 Werke, darunter eine Serie von Kleinformaten, ca. 40 einzeln gehängte Fotografien sowie eine Medieninstallation mit vier großformatigen Projektionen. Die Ausstellung läuft bis zum 31. März 2026.

https://www.dasa-dortmund.de/ausstellungen

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr