Essen/Dortmund (idr). Im Ruhrgebiet lässt es sich bestens leben - gerade auch in Dortmund. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Bei einem Vergleich von zwölf deutschen Metropolregionen belegt das Ruhrgebiet Platz eins vor dem Rheinland und der Rhein-Neckar-Region. In Dortmund finden die Menschen vor allem ausgezeichnete Bedingungen in den Bereichen Kultur und Freizeit sowie Wohnen und Verkehr vor.
So punktet die Hellweg-Stadt mit kurzen Wegen zum ÖPNV: Die nächste Bus- oder Bahnhaltestelle liegt im Schnitt 187 Meter Luftlinie entfernt (Ruhrgebiet: 212 Meter). Besonders hervor sticht die Stadt bei den LGBTQ+-Communies. Es gibt dort 0,91 Vereinigungen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern (Ruhrgebiet: 0,56). Dortmund zeichnet sich durch eine lebendige queere Szene aus, zu der Bars, eine Beratungsstelle und ein Jugendtreff zählen.
Das Kulturangebot in Dortmund ist groß und vielfältig. Vor allem bei der Operndichte liegt die Kommune im Ruhrgebietsvergleich ganz vorne. Die Opernszene ist geprägt durch innovative Vermittlungsformate und eine starke lokale Verankerung. Erfreulich vor allem für Studentinnen und Studenten: Mit durchschnittlichen WG-Preisen von unter 454 Euro monatlich liegt Dortmund deutlich unter dem Durchschnitt der Hochschulstandorte in anderen Metropolen (505 Euro/Monat).
Grundlage der IW-Studie sind 23 Indikatoren in den Bereichen Familie, Wohnen, Ausgehen, Kultur und Gesellschaft, Sport und Freizeit sowie Verkehr und Versorgung; bei 15 Indikatoren steht die Metropole Ruhr an der Spitze. "Im Ruhrgebiet gibt es alles, was einen Standort lebenswert macht: erschwinglichen Wohnraum, gute Anbindungen und ein großes Freizeit- und Kulturangebot. Das macht die Region für Familien, Fachkräfte, Studierende und Unternehmen zum idealen Lebensmittelpunkt", so RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.
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