IW-Studie: Ruhrgebiet bietet höchste Lebensqualität / Essen punktet bei Spielplätzen, Theaterdichte und WG-Mieten

Essen (idr). Im Ruhrgebiet lässt es sich bestens leben - gerade auch in Essen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Bei einem Vergleich von zwölf deutschen Metropolregionen belegt das Ruhrgebiet Platz eins vor dem Rheinland und der Rhein-Neckar-Region. In Essen finden vor allem Familien, Kulturliebhaber und Studierende ausgezeichnete Bedingungen vor.

 

Essen ist mit 422 Angeboten Spielplatz-Hochburg im Ruhrgebiet. Nach durchschnittlich nur acht Minuten Gehzeit können sich Kinder auf dem nächstgelegenen Spielplatz austoben. Das Kulturangebot in Essen ist ebenfalls enorm. Vor allem bei der Theaterdichte liegt die Kommune im Ruhrgebietsvergleich ganz vorne. Es gibt dort 0,048 Theater je Quadratkilometer (Ruhrgebiet: 0,016). Auch die thematische Vielfalt an Bühnen, Ensembles und Spielstätten ist besonders ausgeprägt.

 

Erfreulich für Studentinnen und Studenten: Mit durchschnittlichen WG-Preisen von unter 454 Euro monatlich liegt Essen deutlich unter dem Durchschnitt der Hochschulstandorte in anderen Metropolen (505 Euro/Monat).

 

Grundlage der IW-Studie sind 23 Indikatoren in den Bereichen Familie, Wohnen, Ausgehen, Kultur und Gesellschaft, Sport und Freizeit sowie Verkehr und Versorgung; bei 15 Indikatoren steht die Metropole Ruhr an der Spitze. "Im Ruhrgebiet gibt es alles, was einen Standort lebenswert macht: erschwinglichen Wohnraum, gute Anbindungen und ein großes Freizeit- und Kulturangebot. Das macht die Region für Familien, Fachkräfte, Studierende und Unternehmen zum idealen Lebensmittelpunkt", so RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.

 

Hinweis für die Redaktion: Unter http://www.presse.rvr.ruhr finden Sie die ausführliche Pressemitteilung, die komplette Studie und deren Zusammenfassung sowie Pressegrafiken.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr