Essen/Gelsenkirchen (idr). Im Ruhrgebiet lässt es sich bestens leben - gerade auch in Gelsenkirchen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Bei einem Vergleich von zwölf deutschen Metropolregionen belegt das Ruhrgebiet Platz eins vor dem Rheinland und der Rhein-Neckar-Region. In Gelsenkirchen finden die Menschen vor allem ausgezeichnete Bedingungen in den Bereichen Wohnen und Sport vor.
So punktet die Stadt mit vergleichsweise günstigen Eigentumswohnungen. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt dort bei 1.686 Euro je Quadratmeter. Im Ruhrgebiet, das im deutschlandweiten Metropolenvergleich die zweitgünstigste Region ist, liegt das Mittel bei 2.271 Euro/Quadratmeter. Auch bei den Mieten schneidet Gelsenkirchen sehr gut ab: Bei 7,10 Euro pro Quadratmeter liegt die Durchschnittsmiete (Ruhrgebiet: 8,30 Euro). Zum Vergleich: In München liegt die Miete je Quadratmeter im Schnitt bei 22,60 Euro.
Besonders hoch ist in Gelsenkirchen der Anteil an Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen. Mit 11,7 Prozent gehört die Stadt bundesweit zu den Top Ten. Es gibt Angebote sowohl für aktive Bewegung als auch für Entspannung im Grünen. Besonders hebt die Studie den Nordsternpark hervor, der vielseitigste Nutzungsmöglichkeiten bietet und Zukunftsstandort der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 wird.
Grundlage der IW-Studie sind 23 Indikatoren in den Bereichen Familie, Wohnen, Ausgehen, Kultur und Gesellschaft, Sport und Freizeit sowie Verkehr und Versorgung; bei 15 Indikatoren steht die Metropole Ruhr an der Spitze. "Im Ruhrgebiet gibt es alles, was einen Standort lebenswert macht: erschwinglichen Wohnraum, gute Anbindungen und ein großes Freizeit- und Kulturangebot. Das macht die Region für Familien, Fachkräfte, Studierende und Unternehmen zum idealen Lebensmittelpunkt", so RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.
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