Ruhrgebiet (idr). Als erste Premiere im neuen Jahr präsentiert das Essener Aalto Musiktheater am 7. Februar, 19 Uhr, die szenische Uraufführung von Elfrida Andrées Oper "Die Fritjof-Saga". Das auf einer altnordischen Sage basierende Libretto stammt von der schwedischen Autorin Selma Lagerlöf ("Nils Holgersson"), die 1909 als erste Frau den Nobelpreis für Literatur gewann. Ingeborg und Fritjof lieben einander, doch Ingeborgs Bruder, König Helge, ist gegen die Verbindung zwischen Prinzessin und Wikinger. Stattdessen verspricht Helge dem feindlichen König Ring Ingeborgs Hand und schickt Fritjof in Exil. Als Fritjof Ingeborg bei seiner Rückkehr nicht antrifft, eskaliert die Situation.
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Unter dem Titel "Das Unvereinbare in ein Gedicht" liest der Berliner Schauspieler Lars Eidinger am 8. Februar, 18 Uhr, Liebesgedichte von Thomas Brasch im Konzerthaus Dortmund. George Kranz kommentiert sie auf dem Schlagzeug. Das Werk des 2001 verstorbenen Schriftstellers und Lyrikers umfasst geistreiche Verse und humoristische, ironische Gedichte. Und immer wieder geht es um die Liebe, die sich jeder Festlegung verweigert.
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Das Kunstmuseum Bochum wird am 7. Februar, 19.30 Uhr, zur Bühne für ein Konzert aus der Reihe "Soundtrips NRW". Der Saxophonist Felix Nussbaumer kombiniert den Klang seines Instruments mit Live-Elektronik. Der Schweizer Musiker beschäftigt sich mit Improvisieren, Schreiben und dem Bau von Instrumenten. Neben Mikrofonen, Lautsprechern und Schaltkreisen spielte er in den vergangenen Jahren vermehrt mit bearbeiteten Blechblasinstrumenten, wie einer selbstgebauten Sechsventil-Trompete. Im zweiten Set des Abends trifft er auf Angelika Sheridan (Flöten), Carl Ludwig Hübsch (Tuba) und Martin Blume (Schlagzeug).
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Das Emil Schumacher Museum in Hagen würdigt den Maler Rupprecht Geiger vom 8. Februar bis 7. Juni in Kooperation mit dem Archiv Geiger mit einer großen Einzelausstellung. Die umfangreiche Werkschau unter dem Titel "Farbe - Licht - Energie" umfasst rund 70 Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers, der zu den bedeutendsten Vertreter der Farbfeldmalerei in Europa zählt. Farbe steht im Zentrum seines Schaffens und ist Zeit seines Lebens alleiniges Thema seiner Malerei. Mit der radikalen Reduktion des Farbträgers auf einfache geometrische Formen meistert er die Wirkung von reiner Farbe und arbeitet als einer der ersten Künstler mit chemisch hergestellten Tagesleuchtpigmenten.
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