Ruhrgebiet (idr). Eine ganz gewöhnliche Behörde an einem ganz gewöhnlichen Ort. Alles wirkt normal, wäre da nicht dieser seltsame Fleck an der Wand, der sich fast unmerklich ausbreitet, oder das paranormale Phänomen, das die Wunden des Büroalltags aufreißt. Es gibt Anzeichen für das Unheil, das die Welt bedroht. Doch die Bürokratie lebt in (vermeintlich) stabiler Sicherheit hinter den Verwaltungsmauern. Die vielfach prämierte Autorin Svealena Kutschke wurde für ihre "Fußnoten aus dem späten 21. Jahrhundert" mit dem Fidena-Stückepreis ausgezeichnet. Am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier wird das Stück in der Fassung für Puppentheater am 13. Februar, 19.30 Uhr, uraufgeführt. Nächster Termin: 15. Februar, 18 Uhr.
Das Ballett "Frida" feiert am 13. Februar, 19.30 Uhr, am Theater Dortmund seine Deutschlandpremiere. Es würdigt Leben und Werk der ikonischen Malerin Frida Kahlo. Choreografin Annabelle Lopez Ochoa, Artist in Residence beim Ballett Dortmund, verwandelt Kahlos von Schmerz, Leidenschaft und Kreativität geprägte Biografie in eine Reihe Szenen und lässt dabei Tanz und Malerei verschmelzen. Im Bühnen- und Kostümbild werden zentrale Elemente aus Kahlos Werken aufgegriffen: Skelette, mexikanische Trachten und ein Meer an Farben, das Kahlos künstlerische Reise repräsentiert. Es gibt noch Restkarten.
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Das Schauspielhaus Bochum präsentiert die deutschsprachige Erstaufführung von Tiago Rodrigues’ Stück "Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten". Der portugiesische Autor erzählt von einer Familie mit – gelinde gesagt – ungewöhnlicher Tradition: Immer zum Jahrestag der Ermordung der Landarbeiterin Catarina Eufémia am 19. Mai durch Schergen der Diktatur wird ein Faschist getötet. Es beginnt als gutgelaunte Familienfeier und endet mit der Erschießung eines Delinquenten. Als die 26-jährige Sara an der Reihe ist zu töten, stellt sie das Ritual infrage. Wie weit darf man zur Verteidigung der Demokratie gehen? Für die Premiere am 14. Februar, 19.30 Uhr, gibt es noch Restkarten. Nächster Termin: 15. Februar, 19 Uhr.
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"The Music of Queen live" ist am 14. Februar, 20.30 Uhr, in der Philharmonie Essen zu hören. Valentin L. Findling und seine Liveband spielen bei der Live-Tribute-Show die größten Hits der britischen Band auf - von "Bohemian Rhapsody" über ""We Will Rock You" und "We Are The Champions" bis hin zu "The Show Must Go On".
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Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum präsentiert noch bis zum 27. September die Sonderausstellung "Fühlst du? Tisa von der Schulenburg – Der empathische Blick". Die Schau verknüpft Leben und Werk der Künstlerin zu einem Rundgang durch die Themen Bergbau, Holocaust, Flucht und Ausgrenzung. Zu sehen sind Zeichnungen, Scherenschnitte, Reliefs, Tagebucheintragungen und Tonaufnahmen. Aus ihren über 5.000 Arbeiten werden auch selten gezeigte Werke gezeigt. Tisa von der Schulenburg (1903–2001) wirkte ab 1950 als Schwester Paula im Ursulinenkloster Dorsten.
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