"Unheimliche Verschiebungen": Eine Ausstellung rund um den Dortmunder Hauptbahnhof
Do. 03/09/26
11:00 Uhr
- 18:00 Uhr
Innenstadt Dortmund, Hauptbahnhof (verschiedene Orte)
"Unheimliche Verschiebungen": Eine Ausstellung rund um den Dortmunder Hauptbahnhof
Urbane Künste Ruhr verbindet mit der Ausstellung Unheimliche Verschiebungen künstlerische Reflexionen der Gegenwart mit Erkundungen zur Stadtentwicklung rund um den Dortmunder Hauptbahnhof. In insgesamt 15 Projekten setzen sich skulpturale, installative und performative Arbeiten sowohl abstrakt und als auch unmittelbar in Beziehung zu ihrer Umgebung.
Künstlerische Leitung: Britta Peters
Kuratiert von Alisha Raissa Danscher und Britta Peters
Einige der künstlerischen Arbeiten wurden im Rahmen des Programms Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr entwickelt. The Troubadour von Ari Benjamin Meyers ist eine Koproduktion von Urbane Künste Ruhr mit der Manifesta 16 Ruhr.
Künstler/innen:
- Ellinor Aurora Aasgaard & Zayne Armstrong,
- Anushka Chkheidze,
- Aleksandra Domanović,
- Kein schöner Archiv (Michael Annoff & Nuray Demir),
- Katrin Mayer,
- Ari Benjamin Meyers,
- Hans Ostapenko mit MNPL,
- Ziran Sha Pei,
- Joanna Piotrowska,
- Neda Saeedi,
- sakasaka,
- Silke Schönfeld,
- Transsolar,
- UH HUH HER,
- Driant Zeneli
Urbane Künste Ruhr / Ruhrtriennale
Eintrittspreise:
Eintritt frei
Vom 22.08.2026 bis zum 04.10.2026
von 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
von 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
von 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
von 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
von 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
Ausstellung im Stadtraum
Rahmenprogramm:
Auf folgende Veranstaltungen möchten wir noch einmal gesondert hinweisen:
Tag des offenen Denkmals
Multiple Koexistenzen- Stadtkirchen als offene Räume für unterschiedliche Nutzungen
Gespräch mit Ania Corcilius (Kuratorin und Künstlerische Leitung des Projekts St Maria als…), Mariette Dölle (Direktorin Museum Oude Kerk Amsterdam), Amdrita Jakupi (Künstlerin und Roma-Aktivistin), Britta Peters (Künstlerische Leitung Urbane Künste Ruhr) und Christel Schürmann (Pfarrerin und Geschäftsführerin Ev. Stadtkirche Sankt Petri)
Datum: Sonntag, 13. September 2026
Zeit: 16 Uhr
Ort: Ev. Stadtkirche Sankt Petri, Westenhellweg / Petrikirchhof 1, 44137 Dortmund
Die Ev. Stadtkirche Sankt Petri mitten in der Dortmunder Innenstadt lädt als offener Raum für die Stadtgesellschaft unabhängig von religiöser, konfessioneller oder gemeindlicher Bildung zu einer Vielzahl unterschiedlicher Formate ein. Sie ist ein Beispiel dafür, wie sich Kirchen von innen heraus erneuern und für verschiedene Nutzungen funktionieren können. Im Gespräch gehen die Referent*innen der Frage nach, wie sich Kirchen jenseits des Modells der entweihten Kulturkirche für neue Funktionen und Begegnungen öffnen können. Ausgehend von historischen und zeitgenössischen Gemeinsamkeiten, genauso wie von Berührungsängsten und Unvereinbarkeiten, reflektieren sie das Verhältnis von Kirche, Kunst und Gesellschaft.
Veranstalterin ist Urbane Künste Ruhr und die Ev. Stadtkirche Sankt Petri.
Vor der Veranstaltung findet eine Altarwandlung statt.
Das Goldene Wunder. Der Antwerpener Altar in der Ev. Stadtkirche Sankt Petri
Datum: Sonntag, 13. September 2026
Zeit: 15 Uhr
Ort: Ev. Stadtkirche Sankt Petri, Westenhellweg / Petrikirchhof 1, 44137 Dortmund
Ein Altarretabel ist in christlichen Kirchen eine oft kunstvoll gestaltete Altarrückwand oder ein Aufsatz auf dem Altar. Das sogenannte Goldene Wunder in der Ev. Stadtkirche Sankt Petri in Dortmund ist solch ein beeindruckendes, von beiden Seiten verziertes und klappbares Objekt. Es befindet sich im Chor geschützt hinter einer Glaswand. Anders jedoch als in musealen Präsentationen, wird dieses Retabel bis heute mehrmals im Jahr zu unterschiedlichen Anlässen geklappt. Die Goldseite versteckte sich in den Sommermonaten hinter der Gemäldeseite. Im Rahmen der Veranstaltung wird diese sogenannte Festtagsseite wieder sichtbar gemacht. Dr. Niklas Gliesmann, Kulturhistoriker am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund, erläutert Material, Verarbeitung und Ikonographie des Goldenen Wunders. Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden einen Einblick in den lebendigen Umgang mit dem mehr als ein halbes Jahrtausend alten Altarwerk.
Veranstalterin ist die Ev. Stadtkirche Sankt Petri.
26. Dortmunder DEW21 Museumsnacht - Electronic Shifts
Experimentelle elektronische Musik mit Anushka Chkheidze, Antonia Alessia Virginia Beeskow, Kerima + Normalmap. und The Troubadour
Datum: Samstag, 19. September 2026
Zeit: 19-23 Uhr
Ort: Ev. Stadtkirche Sankt Petri, Westenhellweg / Petrikirchhof 1, 44137 Dortmund
Poetische Sounds, musikalische Erkundungen und experimentelle Klangarchitekturen: Im Rahmen der Dortmunder Museumsnacht lädt Urbane Künste Ruhr zu einem vielfältigen Konzertprogramm in die Ev. Stadtkirche Sankt Petri ein. Verschiedene Künstler*innen der Ausstellung Unheimliche Verschiebungen sind live zu erleben, darunter die Künstlerin Anushka Chkheidze an der Orgel und die Künstlerin Antonia Alessia Virginia Beeskow.
Der Abend wird durch den Epilog zum Projekt The Troubadour von Ari Benjamin Meyers eröffnet. Der Troubadour, performt von der romni-britischen Singer-Songwriterin und Schauspielerin Riah Knight, reiste vom 10. August bis 10. September gemeinsam mit dem Assistenten The Juggler (Christian Löffel) einen Monat lang durch das Ruhrgebiet – von Bochum nach Dortmund, von Duisburg nach Essen. Ergänzend zu den musikalischen Versatzstücken, die Ari Benjamin Meyers bereits im Vorfeld der Langzeit-Performance für sie komponiert hat, schrieb Riah Knight neue melancholisch-humorvolle Lieder über ihre Reisen und übersetzt auf diese Weise ihre Erfahrungen in Musik.
Im Anschluss laden die Dortmunder Künstler*innen und DJs Kerima + Normalmap. zu klanglichen Erkundungen im und mit dem Kirchenraum ein. Eigens für die Kirche komponierte die georgische Künstlerin Anushka Chkheidze im Rahmen der Ausstellung Unheimliche Verschiebungen ein neues Stück und spielt im Rahmen der Museumsnacht ein Live-Konzert an der Orgel. Antonia Alessia Virgina Beeskow knüpft an ihre für die Ausstellung gemeinsam mit Lilli Lake entwickelte Sound Installation an und erforscht in ihrem Konzert Geräusche aus dem Untergrund der Stadt.
The Troubadour von Ari Benjamin Meyers ist eine Koproduktion von Urbane Künste Ruhr und der Manifesta 16 Ruhr im Rahmen der Ausstellung Unheimliche Verschiebungen.
Veranstalterin ist Urbane Künste Ruhr und die Ev. Stadtkirche Sankt Petri.
