Die Ausstellung „Breaking Bubbles“ zeigt künstlerische Arbeiten, die im Rahmen eines interdisziplinären Seminars entstanden sind. Das Seminar "Kunst, Journalismus, Demokratie" unter der Leitung des Künstlers Prof. Nikola Ukić (Institut für Kunst und Materielle Kultur) und der Journalistin Leonie Krzistetzko (Institut für Journalistik) verbindet zwei Fachbereiche:
"Uns ist aufgefallen, dass sowohl die Kunst als auch der Journalismus in der aktuellen Zeit mit ähnlichen Herausforderungen und Fragestellungen konfrontiert wird: zum Beispiel mit der Einflussnahme von KI und Digitalisierung auf Arbeitsprozesse, der Debatte um Meinungsfreiheit und Grenzen des Sagbaren, der
Frage nach Aktivismus und einer Abgrenzung von eben diesem. Darin haben wir die Chance gesehen, interdisziplinär eben diese Themen zu bearbeiten“.
– Leonie Krzistetzko, Seminarleitung
In diesem produktiven Spannungsfeld fachlich verschiedener Methoden und Medien haben Studierende der Kunst und der Journalistik im Dialog künstlerische Positionen entwickelt. "Besonders umgetrieben hat unsere Studierenden das Thema Filterblasen und Echokammern: In welchen Welten bewegen wir uns -
digital wie analog? Was prägt unsere Vorstellung der Realität? Und wie können wir konstruktiv mit der Problematik verschiedener digitaler Lebens- und Informationswelten umgehen? Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung zeigt die Ausstellung“, sagt Krzistetzko. Die künstlerischen Arbeiten heben sich
besonders dadurch hervor, dass sie auf wissenschaftlichen Erarbeitungen basieren und somit eine Transferleistung bieten. Die entstandenen Arbeiten hinterfragen, wie Medien funktionieren, welche Blasen sie erzeugen und wie diese durchbrochen werden können. „Breaking Bubbles“ lädt dazu ein, über die
Bedeutung des Journalismus für eine funktionierende Demokratie und aktuelle Herausforderungen nachzudenken.
Veranstalterdaten:TU Dortmund (interdisziplinäres Seminar „Kunst, Journalismus, Demokratie“)
Seminarleitung: Leonie Krzistetzko & Nikola Ukić;
Presse: Tiziana Schönneis & Birte Mundhenk